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Polizei kontrolliert Autofahrer und Radfahrer mit Handy

Handy am Steuer
Eine Hand am Smartphone, die andere am Lenkrad des Fahrzeuges. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © deutsche presse agentur

Die Berliner Polizei ist bei einer bundesweiten Aktion gegen Autofahrer und Radfahrer vorgegangen, die rechtswidrig am Steuer ihr Handy benutzen. Bis Donnerstagmittag wurden knapp 300 Verstöße registriert, wie Stefan Drescher, Leiter der Abteilung Verkehrsunfallprävention bei der Berliner Behörde berichtete.

Ziel der Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" war es, Auto- sowie Fahrradfahrer für die Gefahren durch das Handy zu sensibilisieren. Die Beamten hatten laut Drescher stadtweit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr Kontrollstellen sowie Informationsstände zu dem Thema eingerichtet. Auch Polizeistreifen waren im Einsatz.

Auf Twitter dokumentierten die Beamten die Aktion: Ein Radfahrer wurde demnach an der Zionskirche gestoppt, als er auf dem Gehweg fahrend gerade mit seiner Mutter telefonierte. Der Fahrer eines Transporters hatte "die rechte Hand am Lenkrad und die linke am Handy". Laut Drescher erwartet Radfahrer bei Verstoß gegen das Handyverbot ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro. Autofahrer müssten mit 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Obwohl die Handynutzung verboten ist und die Geldbußen erhöht wurden, telefoniere immer noch die Hälfte der Autofahrer während des Fahrens, erklärte die Polizei. Jeder sechste Fahrer schreibe sogar Nachrichten und habe so die Straße nicht mehr im Blick. Nach Studien führe allein der Griff zum Handy zu einem fünffach höheren Unfallrisiko.


Quelle: DPA

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