Zerstückelte Leiche in Russland gefunden

Mordopfer konnte nur durch Brustimplantate identifiziert werden

Mordopfer durch Brustimplantate identifiziert
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29. September 2020 - 22:12 Uhr

Seriennummer der Implantate löst Mordfall

Die Leiche einer Sexarbeiterin wird im Fluss Mga bei St. Petersburg gefunden – ihre Gliedmaßen sind abgetrennt. Ihr Körper weist zwar männliche Merkmale auf, die Leiche trägt aber weibliche Brüste. Anhand nur ihrer Brustimplantate identifizieren die russischen Ermittler die Leiche und überführen den Mörder.

Russischer Schauspieler gesteht Mord

Der 52-Jährige Yury Yanovsky hat den Mord gestanden.
Der 52-Jährige Yury Yanovsky hat den Mord gestanden.
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Die Seriennummer der Brustimplantate führt die Polizei über einen irisch-amerikanischen Hersteller schließlich zu einem russischen Krankenhaus. Die Ärzte gleichen die Seriennummer mit ihren Akten ab und identifizieren so das Opfer: Dzamshud Khatamzhonov, 23. Sie ist auch unter dem Namen Tamara bekannt und kommt ursprünglich aus Usbekistan. Freunde des Opfers bestätigen, dass der 52-Jährige Schauspieler Yury Yanovsky der letzte Klient der Transsexuellen war.

Als die Polizisten Yury Yanovski im August verhören, stürzt er aus dem Fenster des 5. Stocks eines Hauses in St. Petersburg. Inzwischen habe er sich so weit erholt, dass die Polizei ihn festnehmen konnte. Yanovski hat gestanden, dass er Khatamzhonov erstochen und dann mit einer Säge zerstückelt habe. Danach habe er die abgetrennten Leichenteile, laut den russischen Ermittlern, in der Mga abgeladen.