Tatverdächtiger ist weiter auf der Flucht

Polizei identifiziert brutalen Serienvergewaltiger

13. Juli 2020 - 18:43 Uhr

30-jähriger Osteuropäer soll Serienvergewaltiger sein

Tagelang hat die Polizei mit Überwachungsbildern nach einem mutmaßlichen Serien-Vergewaltiger, der sieben Mal in Berlin und Brandenburg zugeschlagen haben soll. Jetzt konnte die Polizei den Verdächtigen identifizieren. Nach RTL-Informationen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 30-jährigen Mann mit osteuropäischer Staatsangehörigkeit. Sein Aufenthaltsort ist weiter unbekannt.

Glatzen-Mann vergewaltigte Opfer drei Stunden lang im Wald

Dem Verdächtigen werden sieben Sexualdelikte in Berlin und Brandenburg vorgeworfen. Unter anderem soll er am 28. Juni er eine Joggerin aus Kleinmachnow drei Stunden lang in einem Wald vergewaltigt haben.

Seit dem 12. Juni kam es zu fünf Vergewaltigungen oder versuchten Vergewaltigungen nahe dem Grunewald im Südwesten der Hauptstadt. Zu einer der Taten konnte die Polizei die mutmaßlich angegriffene Frau noch nicht ausfindig machen: Ein Zeuge meldete am Nachmittag des 25. Juni 2020, dass er eine Vergewaltigung auf einem Waldweg nahe dem Teufelsberg beobachtet habe. Beamte konnten aber weder Täter noch Opfer feststellen.

Der Täter soll für ein weiteres Verbrechen im benachbarten Kleinmachnow (Brandenburg) verantwortlich sein. Die brutale Vergewaltigung einer 27-jährigen Joggerin sorgte für Aufsehen. Das Opfer hatte eine stark blutende Kopfplatzwunde, der Körper war mit Hämatomen und Schürfwunden übersäht. Innere Verletzungen ließen eindeutig auf eine Vergewaltigung schließen.

Der Mann mit der Glatze soll außerdem eine 20-Jährige im nordöstlich von Berlin gelegenen Bernau bedroht und mit sich gezogen haben. Am Abend des 15. Juni soll er sie dazu auf dem Weg vom Bahnhof Friedensthal in Richtung Wohnpark "Schwalbennest" verfolgt und sich anschließend an ihr vergangen haben.

Polizei Berlin nimmt weiter Hinweise entgegen

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt das LKA unter der Telefonnummer 030 / 4664- 913402 (E-Mail: lka134-hinweise@polizei.berlin.de) und jede andere Polizeidienststelle entgegen.