Polizei findet einbetonierte Leiche

Mit schwerem Gerät wurde die einbetonierte Leiche aus dem Grundstück geborgen.
Mit schwerem Gerät wurde die einbetonierte Leiche aus dem Grundstück geborgen.
© dpa, Bernd Wüstneck

23. April 2015 - 14:47 Uhr

Frau war seit zwei Wochen vermisst

Eine grausige Entdeckung haben Fahnder auf dem Grundstück eines mutmaßlichen Gewaltverbrechers in Mecklenburg-Vorpommern gemacht: Sie fanden eine einbetonierte Frauenleiche. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft um eine seit Ostern vermisste Frau aus Büdelsdorf in Schleswig-Holstein.

Eine Obduktion solle Gewissheit auch über die Todesursache schaffen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 59-Jährige getötet wurde. Im Verdacht steht der inzwischen bei einem Verkehrsunfall gestorbene Grundstücksinhaber, ein Bekannter der Frau. Mit einem Bagger gruben Experten in Zepelin bei Rostock stundenlang das Grundstück des Mannes um, wo sie dann die Leiche fanden.

Den Ermittlungen zufolge hatten sich der 42-Jährige und die 59-Jährige am 2. April treffen wollen. Am 9. April erschien die als sehr zuverlässig geltende Frau nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz - sie blieb spurlos verschwunden. Der Mann kam dann am vergangenen Freitag in der Nähe von Wismar bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er war mit seinem Wagen aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und ungebremst gegen einen Baum geprallt.