Ermittlungen

Polizei ermittelt nach Brandserie in Woltersdorf

Feuerwehr
Auf dem Einsatzfahrzeug ist in gelber Farbe der Schriftzug «Feuerwehr» zu lesen.
David Inderlied/dpa/Symbolbild

Seit Juli gab es in Woltersdorf eine Reihe von Bränden. Die Polizei prüft, ob diese zusammen hängen. In der Nacht zum Donnerstag brannte es erneut: Sieben Autos standen in Flammen.

Nach einer Serie von Bränden in Woltersdorf im Landkreis Oder-Spree ermittelt die Polizei wegen möglicher Brandstiftungen. Zur Frage, ob ein Serienbrandstifter aktiv sein könnte, wollte sich die Polizei am Donnerstag aber nicht äußern. Der jüngste Fall war ein Autobrand auf einem Werkstattgelände in der Nacht zu Donnerstag, bei dem sieben Autos gebrannt hatten. Bei dem Feuer soll zunächst ein Wohnmobil in Brand geraten sein, danach seien die Flammen auf die umliegenden Autos übergegangen. Laut Polizei entstand ein Schaden in Höhe von 180.000 Euro.

Am Wochenende hatte es bereits in einer leerstehenden Industriehalle in Woltersdorf gebrannt. Eine Zeugin habe am frühen Sonntagmorgen einen lauten Knall und anschließend starke Rauchentwicklung an dem Gebäude wahrgenommen, berichtete die Polizei. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es sei ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro entstanden.

Im September hatte ein Bungalow samt dazugehörigem Carport und zwei Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, entstand dort ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Der Bungalow war zunächst unbewohnbar.

Seit Juli hatte es in Woltersdorf laut Polizei insgesamt 14 Brände gegeben. Betroffen waren unter anderem Autos, Waldboden in mehreren Wäldern, verschiedene Bungalows und ein Kleidercontainer.