Wegen umstrittender Aussagen

Polizei Berlin verbietet Demo von ehemaligem Vorzeige-Vegankoch Attila Hildmann

23. Juli 2020 - 18:15 Uhr

Vom beliebten Fernseh-Koch hin zum dubiosen Verschwörungstheoretiker:

Vom beliebten Fernseh-Koch hin zum dubiosen Verschwörungstheoretiker: Um Attila Hildmann kehrt einfach keine Ruhe ein.  Mit verschwörungsideologischen Aussagen im Zusammenhang mit den Beschränkungen in der Corona-Pandemie im Internet und auf Demonstrationen sorgt er immer wieder für Aufsehen. Die Berliner Polizei schiebt ihm jetzt einen Riegel vor. Ihre Versammlungsbehörde verbietet eine von Hildmann angemeldete Demonstration für den 25. Juli.

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Begründung: Missbilligende und provokante Aussagen

Per Twitter begründet die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport ihre Entscheidung so: "Er ist mehrfach wegen provokanter und zu missbilligender Äußerungen, die nach Ansicht der Staatsanwaltschaft den Anfangsverdacht einer Straftat begründen, aufgefallen."

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) ergänzt: "Das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes Gut unserer Demokratie. Wer es aber ausnutzt, um mögliche strafbare Äußerungen zu tätigen und die Würde anderer Menschen mit Füßen tritt, dem wird der Rechtsstaat entschieden entgegentreten." Er sei froh über die Einschätzung der Versammlungsbehörde, "die hier deutliche Grenzen aufzeigt".

Behördern haben Hildmann schon länger im Auge

Es ist nicht das erste Mal, dass Hildmann wegen seinen Äußerungen während der Corona-Pandemie Ärger mit den Behörden hat. Er wurde bereits verhaftet. Er wurde bereits verhaftet. Staatsanwaltschaft und Staatsschutz gegen ihn, wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts. Sogar Morddrohungen hat Hildmann auf einer Demonstration bereits ausgesprochen. Mehr dazu erfahren Sie hier