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Polizei beginnt mit Räumung von Baumhausdorf "Oaktown"

Hambacher Forst
Aktivisten stehen auf einem Baumhaus im Baumhausdorf "Oaktown" im Hambacher Forst. Foto: H. Kaiser/Archiv © deutsche presse agentur

Im Hambacher Forst hat die Polizei am Freitag mit der Räumung einer der größten Baumhaussiedlungen begonnen. "Die Räumung hat begonnen", sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmittag. Ihre Kollegen verhandelten derzeit von der Bühne eines Hebekrans aus mündlich mit den Baumhausbewohnern von "Oaktown" - ein Dorf mit etwa acht Baumhäusern.

Die Bewohner kündigten gewaltlosen Widerstand an. Einer von ihnen, Clumsy, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er werde sich an einen Betonblock ketten. "Die anderen wollen entweder ganz hoch in die Baumwipfel klettern oder sich auch an etwas festketten." Clumsy hat nach eigenen Worten vier Jahre in "Oaktown" gewohnt.

Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des Waldes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Die Baumhäuser der Besetzer gelten als Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle.


Quelle: DPA

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