Polizei befreit Mini-Zoo – Schwäne, Kängurus und Steinbock gerettet

Die Tiere - hier Schwäne - saßen zusammengepfercht in viel zu kleinen Boxen. Foto: Polizei Bad Bentheim
Die Tiere - hier Schwäne - saßen zusammengepfercht in viel zu kleinen Boxen. Foto: Polizei Bad Bentheim

31. März 2014 - 14:03 Uhr

Tiere gezeichnet von Aufenthalt in engen Boxen

Einen 'Tiertransport' der etwas anderen Art hat die Bundespolizei auf der Autobahn 31 bei Weener in Niedersachsen aus dem Verkehr gezogen. Als die Beamten die Fracht des Kleintransporters mit polnischem Kennzeichen überprüften, staunten sie nicht schlecht: In den Kisten saßen zusammengekauert drei Kängurus, fünf schwarze Schwäne und ein Steinbock.

Weil die Tiere in viel zu kleinen Transportkisten untergebracht waren, die drei Insassen des Wagens weder eine Befähigungs- bzw. Gesundheitsbescheinigung vorweisen konnten, wurden Ermittlungen wegen nicht artgerechter Tierhaltung eingeleitet. Ursprünglich sollten die Tiere in einen polnischen Zoo verfrachtet werden, vorübergehend landeten sie jetzt aber erst einmal in der Wildtierauffangstation Rastede.

Den 'blinden Passagieren' soll es den Umständen entsprechend gut gehen, doch habe der Aufenthalt in den viel zu engen Boxen an den Tieren bereits Spuren hinterlassen, sagte der Leiter der Wildtierauffangstation, Klaus Meyer.