Pokémon Go: Die richtige Power Bank - SO hält der Akku durch

31. Juli 2019 - 16:40 Uhr

Pokémon Go: Damit der Akku nicht so schnell leer ist

Der Albtraum eines jeden Pokémon-Jägers: Auf der Suche nach neuen Geschöpfen, in der freien Natur unterwegs und plötzlich macht der Akku des Smartphones schlapp. Eine Steckdose ist unter freiem Himmel natürlich nicht in Sicht. Damit das Handy dann nicht ausgeht, haben erfahrene Pokémon Go-Spieler eine sogenannte Power Bank dabei. Stiftung Warentest hat diese mobilen Zusatzakkus getestet. Welcher hält auf der Pokémon-Jagd am längsten durch?

Eine Powerbank ist eine mobile Akku-Ladestation. Diese wird zuhause an der Steckdose aufgeladen und kann dann bequem in der Hosentasche oder im Rucksack mitgenommen werden. Stiftung Warentest hat drei verschiedene Gruppen der Zusatzakkus genauer unter die Lupe genommen:

Die KLEINEN Akku-Geräte

Sie haben eine Kapazität zwischen 2.200 und 3.000 Milliamperestunden (mAh) und können ein Handy entsprechend ungefähr einmal aufladen (je nach Modell). Aufgrund ihrer Größe sind diese Minigeräte sehr leicht und passen hervorragend in die Hosentasche. Sie wiegen lediglich 70 bis 90 Gramm. Perfekt für eine anstrengende Pokémon-Jagd.

Der MITTLERE Zusatzakku

Diese Geräte können deutlich mehr Ladung abgeben. Ihre Kapazität beträgt zwischen 5.200 und 6.000 Milliamperestunden. Oft hat die Mittelklasse unter den Power Banks zwei USB-Ausgänge, sodass gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden können.

Die GROßEN Ladestationen

Sie bieten natürlich am meisten Milliamperestunden. Üblich sind hier 10.000 mAh und mehr. Diese Geräte haben somit vier bis sechs Mal so viel Ladung, wie eine kleine Power Bank. Entsprechend oft kann das Smartphone damit wieder frische Energie bekommen. Allerdings sind die großen Akkus auch schwerer. Zwischen 200 und 340 Gramm wiegt so ein Modell. Hier sind immer mehrere USB-Ausgänge vorhanden. Für sehr lange Streifzüge durch die Natur auf der Suche nach seltenen Pokémons kann so ein Gerät sehr nützlich sein.

Pokémon Go – Die Power Bank Testsieger

Das sind die Besten: Im Test fällt auf, dass dickere und größere Akkus im Verhältnis besser abschneiden als die Mini-Modelle. Mobile Zusatzakkus in der großen Variante haben aber nicht nur eine hohe Ladekapazität, sie können dem Smartphone auch viel schneller wieder zu einer 100 prozentigen Energieanzeige verhelfen, als kleine Akkus. Der beste in seiner Klasse ist das Modell: 'Intenso Slim Power Bank S 10.000'. Er enthält die höchste Nennkapazität, wiegt unter 200 Gramm und kostet rund 20 Euro.

Wem das Gerät zu groß und zu schwer ist, die Mittelklasse unter den mobilen Ladestationen bietet einen Kompromiss, was Größe und Leistung angeht. Der Testsieger heißt hier: 'Ednet Power Bank 5200' und ist für rund 18 Euro zu haben.

Testsieger bei den kleinen Geräten sind die 'Realpower (Ultron) PB-2600' für rund 17 Euro und das Modell von 'Samsung EB-PA 300U', welches aber auch schon 28 Euro kostet.

Für einen erfolgreichen Arenaleiter, der lange Strecken auf der Suche nach den richtigen Pokémons zurücklegt, lohnt sich eine kleine Power Bank vermutlich eher nicht. Ob dann letztendlich gleich eine große mobile Ladestation her muss, ist Geschmackssache. Fest steht aber, dass das Preisleistungsverhältnis der 'Intenso Slim Power Bank S 10.000' wirklich unschlagbar ist. Damit kann auf der Pokémon Suche dann tatsächlich nichts mehr schief gehen!