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Podolski-Philosophie: Mal auf die Fresse bekommen, stärkt einen im Leben

Podolski-Philosophie: Mal auf die Fresse bekommen, stärkt einen im Leben

Lukas Podolski (Vissel), AUGUST 5, 2017 - Football / Soccer : 2017 J1 League match between Kashiwa Reysol 3-1 Vissel Kobe at Kashiwa Hitachi Stadium in Chiba, Japan. Noxthirdxpartyxsales PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY (ytxa009672)Lukas Podolski
Bei seinem japanischen Club Vissel Kobe hat Lukas Podolski im Moment wenig zu lachen
imago sportfotodienst, imago/AFLOSPORT, Naoki Morita

Poldi mit langer Pleitenserie in Japan

Lukas Podolski hat es zurzeit in seiner aktuellen Wahlheimat Japan nicht leicht – zumindest sportlich gesehen. Mit Vissel Kobe kassierte der ehemalige Fußball-Nationalspieler zuletzt sieben Niederlagen in Serie und rangiert mit seinem Club im unteren Mittelfeld der J-League. Doch das wirft Prinz Poldi nicht um – im Gegenteil.

"Man hat nicht immer Grund zum Lachen"

In einem Interview mit Sportbuzzer sagte Podolski: “Na ja, wir haben in letzter Zeit schon viel auf den Sack bekommen. Aber wenn man nicht für Barcelona, Bayern oder ein anderes Topteam spielt, hat man eben nicht immer Grund zum Lachen.“

Stattdessen versucht der 33-Jährige das Positive aus der Pleitenserie zu ziehen: “Ich finde das ehrlich gesagt gut, wenn man auch mal auf die Fresse kriegt. Das stärkt einen im Leben.“

Podolski liebäugelt mit Rückkehr nach Deutschland

dpatopbilder - Fußball-Weltmeister Lukas Podolski steht am 06.01.2018 in Köln (Nordrhein-Westfalen) bei der Eröffnung eines Döner-Ladens an einem Dönerspieß. Podolski ist Mitgesellschafter bei «Mangal Döner» Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bild
Lukas Podolski betreibt in Köln eine 'Döner-Bude'
hka fpt, dpa, Henning Kaiser

Wo dieses Leben in Zukunft stattfindet, weiß Podolski aber noch nicht genau. “Erst mal müssen wir diese Saison vernünftig zu Ende bringen. Vielleicht hänge ich am Ende ein weiteres Jahr dran.“ Ein Jobwechsel kommt aber erstmal nicht in Frage. Die Zeit um Trainer zu werden, sei noch zu früh, dafür bräuchte er ein bisschen Abstand vom Fußball.

Wahrscheinlicher ist dagegen eine Rückkehr nach Deutschland: “Ich bin schon sechs, sieben Jahre im Ausland, und so langsam fehlt mir die Familie, der Alltag mit Freunden, die Heimat. Das lernt man zu schätzen, wenn man älter wird.“ In Köln, wo Podolski eine Eisdiele und einen Döner-Imbiss betreibt, reiben sie sich jetzt schon die Hände.