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Vermeintliche Maschinenpistolen entpuppen sich als etwas ganz anderes

"Planespotter" lösen Polizeieinsatz am Flughafen Frankfurt aus

Planespotter am Flughafen
Planespotter am Flughafen
© dpa, Marijan Murat, abl

08. März 2021 - 11:06 Uhr

Am Flughafen Frankfurt ist es am Wochenende zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ungewollt ausgelöst durch sogenannte Planespotter.

Fotos von Flugzeugen führen zu Großeinsatz

Am Samstagvormittag fuhr eine Autofahrerin über die A3, vorbei am Frankfurter Flughafen. Dabei sah sie vier Personen und das Missverständnis nahm seinen Lauf: Denn die Frau meinte gesehen zu haben, dass zwei Personen die anderen beiden mit Maschinenpistolen bedrohten. Erschrocken wählte die 54-jährige Frau den Notruf. Sofort wurden mehrere Streifen an den mutmaßlichen Tatort geschickt. Als die Polizisten an der Unterführung des Hugo-Eckner-Rings ankamen, trafen sie vier Menschen an. Bei der Kontrolle stellte sich allerdings heraus, dass die Personen sogenannte Planespotter sind, also Menschen, die Flugzeuge beobachten und Fotos der Flieger machen.

Lange Foto-Objektive sahen aus wie Waffen

Planespotter am Flughafen Hannover
Planespotter fotografieren ein Flugzeug
© deutsche presse agentur

Da die Maschinen oft kilometerweit entfernt sind, benötigen Planespotter teilweise sehr lange Foto-Objektive. Die Personen hatten mehrere Objektive dabei. Die Zeugin hatte diese aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt, wie die Beamten gestern mitteilten. Nachdem die Polizisten die Personalien der Flugzeugbeobachter überprüft hatten und keine Straftat festgestellt wurde, konnten die vier Personen wieder ihrem Hobby nachgehen.

Notruf war richtig

Die Polizei betonte, dass die 54-jährige Zeugin dennoch richtig gehandelt habe. Wenn Menschen eine Straftat vermuten, sollten sie nicht zögern und den Notruf wählen. Lieber handeln bevor etwas Schlimmes passiere.

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