Familie findet Deklan leblos im Zimmer

Horror-Unfall mit Spielzeug: 6-Jähriger stranguliert sich zu Tode

Dem kleinen Deklan (6) wurde ein vermeintlich harmloses Spielzeug zum Verhängnis. Die Behörden leiteten Untersuchungen ein.
Dem kleinen Deklan (6) wurde ein vermeintlich harmloses Spielzeug zum Verhängnis. Die Behörden leiteten Untersuchungen ein.
© mycause, Privat

06. Mai 2021 - 16:24 Uhr

Kleiner Junge verheddert sich

Es ist das absolute Horror-Szenario für alle Eltern: Ein vermeintlich harmloses Spielzeug wird zur Todesfalle. So geschehen bei einem sechsjährigen australischen Jungen. Er verhedderte sich in einer Schnur und wurde leblos von seinen Eltern vorgefunden. Die Wiederbelebung gelingt zwar - aber sein Herz hatte zu lange nicht mehr geschlagen. Im Krankenhaus verstarb der Junge.

Familie findet Deklan leblos im Zimmer

Tragischer Tod in Australien: Deklan Babington-MacDonald aus Nerang wird nur sechs Jahre alt. Der Junge hatte mit einem Plüschpinguin-Spielzeug gespielt, das seine Eltern vier Tage vor seinem Tod im lokalen Meeres-Themenpark Sea World gekauft hatten - und sich als Todesfalle entpuppte. Ein längeres Seil löst sich aus dem Griff des Spielzeugs, und Deklan verheddert sich hoffnungslos darin, stranguliert sich dabei selbst. Als er leblos aufgefunden wird, führen Familienmitglieder eine Herz-Lungen-Massage durch, bis die Sanitäter eintreffen. Diese können den kleinen Jungen schließlich wieder beleben. Er wird ins Kinderkrankenhaus von Queensland eingeliefert und dort an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen.

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Sein Herz hatte zu lange nicht mehr geschlagen

Doch schon bald müssen die Ärzte seiner verzweifelten Mutter Lauren Babington mitteilen, dass es keine Hoffnung auf Genesung gibt. "Lauren hat mich gebeten mitzuteilen, dass die Ärzte mitgeteilt haben, dass Deklan nicht mehr zu retten ist. Deklans lebenserhaltende Maßnahmen werden in den nächsten 48 Stunden eingestellt", postet seine Tante Caitlin MacDonald in den Sozialen Medien. Nach dem Unfall hatte die Familie eine Online-Spenden-Aktion ins Leben gerufen, um die Kosten für Deklans Behandlung und Einkommensausfälle zu kompensieren.

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Dort informieren sie die Spender dann auch über Deklans tragischen Tod: "Deklan ist am 30. April im Queensland Kinderkrankenhaus verstorben, umgeben von seiner engsten Familie, der erweiterten Familie und einigen engen Freunden der Familie", heißt es dort. Und Deklans Tanten Caity and Britty bestätigen: "Sie lesen all die wundervollen Botschaften voll Liebe und wissen all die Freundlichkeit und Spenden zu schätzen."

"Eine Stange brach und verwandelte sich im Grunde in ein langes Seil mit einer Schlaufe am Ende. In kürzester Zeit hatte sich Deklan darin verheddert", schildert Deklans Cousine Lea Williams den Vorfall.
"Eine Stange brach und verwandelte sich im Grunde in ein langes Seil mit einer Schlaufe am Ende. In kürzester Zeit hatte sich Deklan darin verheddert", schildert Deklans Cousine Lea Williams den Vorfall.
© mycause, Privat

Polizei konfisziert das Spielzeug - Behörden leiten Untersuchung ein

Das Plüschpinguin-Spielzeug hat Sea World mittlerweile aus dem Sortiment genommen. Ein Sprecher des Themen-Parks sagte, dass das Unternehmen "bestürzt" über Deklans tragischen Unfalltod sei. Offenbar befindet sich im Inneren des Spielzeugs ein längeres Seil, das aber eigentlich durch eine Stange fixiert ist. Die Polizei konfiszierte das Spielzeug und Australiens Verbraucherschutzbehörde hat angekündigt, es zu untersuchen. "Wir müssen die Umstände verstehen, die zu dem Vorfall geführt haben, und werden bei den Ermittlungen voll und ganz kooperieren", sagte der Sprecher des Themenparks. Die umgerechnet 10.000 Euro, die bisher im Fundraising zusammengekommen sind, will die Familie nun für Deklans Beerdigung verwenden.

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