Pilot bei Tod von Bryant nicht unter Drogeneinfluss

Kobe Bryants Privathubschrauber war Ende Januar in der Nähe von Los Angeles abgestürzt. Alle neun Insassen kamen ums Leben, neben Bryant auch seine 13-jährige Tochter Gianna. Foto: Andrew Matthews/PA Wire/dpa
© deutsche presse agentur

16. Mai 2020 - 12:18 Uhr

Beim tödlichen Hubschrauberabsturz von Basketball-Superstar Kobe Bryant stand der Pilot weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss.

Das ergaben die Autopsie und toxikologischen Untersuchungen des 50-Jährigen, wie aus den nun vom Coroner-Büro des Los Angeles County Medical Examiner veröffentlichten Berichten laut US-Medien hervorgeht.

Bryants Privathubschrauber war Ende Januar in der Nähe von Los Angeles bei dichtem Nebel abgestürzt. Alle neun Insassen kamen ums Leben, neben Bryant auch seine 13-jährige Tochter Gianna. Todesursache war laut Autopsiebericht stumpfe Gewalteinwirkung. Der 41-jährige Bryant erlitt fast am gesamten Körper schwerste Verletzungen. "Diese Verletzungen sind schnell tödlich, wenn nicht sofort", hieß es.

Bryants Witwe Vanessa verklagt die Hubschrauber-Firma. Sie geht zudem juristisch gegen die Erben des Piloten vor. Die genaue Unglücksursache wird weiter untersucht.

Quelle: DPA