Philippinen: Rund 30 Polizisten im Kampf mit Rebellen getötet

26. Januar 2015 - 12:45 Uhr

Polizeibeamte wollten Haftbefehl vollstrecken

Mindestens 30 Polizisten sind im Kampf mit muslimischen Rebellen auf den südlichen Philippinen getötet worden. Die Beamten hätten bei einer Razzia gegen "Gesetzlose" einen Haftbefehl vollstrecken sollen, sagte ein Sprecher der Streitkräfte.

Bei den Rebellen soll es sich um Mitglieder der Islamischen Freiheitskämpfer Bangsamoro handeln, einer Abspaltung der Moro Islamischen Befreiungsfront, die im März vergangenen Jahres ein Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet hatte. Der jüngste Zusammenstoß ereignete sich in der Stadt Mamasapano in der Provinz Maguindanao, 960 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.