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Philipp Amthor (CDU) warnt vor muslimisch geprägtem Antisemitismus

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Amthor: "Antisemitismus ist vor allem muslimisch"

"Antisemitismus ist vor allem muslimisch" Frühstart mit Philipp Amthor

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Amthor: "Dann gehört es auch dazu, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat"

Der CDU-Innenexperte Philipp Amthor hat vor einem steigenden Antisemitismus durch mehr Einwanderung aus muslimischen Ländern gewarnt. "Antisemitismus, das darf man nicht vergessen, ist vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen besonders stark vertreten", sagte Amthor der RTL/ntv-Redaktion.

Es dürfe nicht vernachlässigt werden, "dass natürlich auch vor dem Hintergrund der Migration der letzten Jahre an dieser Stelle viele Sorgen für die jüdische Bevölkerung da sind. Und das kann ich auch verstehen." Die deutsche Gesellschaft erwarte "zu Recht", dass sich "Zuwanderer an unsere Kultur halten". "Dann gehört es auch dazu, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat."

"Wir müssen mit einer klaren Sprache in der Politik reagieren, aber auch mit klaren Handlungen"

Amthor warnte anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren davor, dass das Gedenken an den Holocaust nicht "formelhaft" sein dürfe. "Wir müssen mit einer klaren Sprache in der Politik reagieren, aber auch mit klaren Handlungen", sagte der 27-Jährige.

Er zitierte eine Studie, wonach 40 Prozent der Bevölkerung nur wenig oder sehr wenig über die Verbrechen der Nazis wüssten. "Dann muss uns das alarmieren, dass wir uns damit klarer beschäftigen, etwa in Schul- und Bildungspolitik." Amthor sprach sich auch dafür aus, stärker gegen Antisemitismus im Netz vorzugehen. Er lobte in dem Zusammenhang das Bemühen der SPD-Justizministerin Christine Lambrecht, es "mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz noch weiter zu erleichtern, gegen Hass und Kriminalität vorzugehen".

Er forderte, die deutsche Gesellschaft müsse dafür sorgen, "dass das 'Nie wieder Auschwitz' auch bedeuten muss: 'Nie wieder wegschauen'".