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Pflegebeauftragter möchte Personal mit Prämie anlocken

Ein Therapeut der Physiotherapie hilft einer aelteren Frau bei der Nutzung eines Rollators, aufgenommen in Berlin, 27.04.2018. NUR ZUR REDAKTIONELLEN VERWENDUNG. Berlin Deutschland *** A therapist of physiotherapy helps an older woman using a rollato
Ein Therapeut der Physiotherapie hilft einer älteren Frau bei der Nutzung eines Rollators (Symbolbild) © imago/photothek, Florian Gaertner/photothek.net, imago stock&people

Prämie soll aus Steuern finanziert werden

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, schlägt eine Prämienregelung vor, um Pflegepersonal zu gewinnen. Berufsrückkehrer sollen 5.000 Euro bekommen, Ausbildungsabsolventen 3.000 Euro. Das berichten 'Stuttgarter Zeitung' und 'Stuttgarter Nachrichten' unter Berufung auf das Konzept. 

In Deutschland fehlen mehr als 35.000 Pflegekräfte

Für Teilzeitkräfte könne die Prämie anteilig ausgezahlt werden. Bedingung für die Prämie soll aber eine Weiterbildung von mindestens vier Tagen werden. Nach Vorstellung des Regierungsbeauftragten soll die Prämie aus Steuern finanziert werden. 

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen schlägt er ein auf drei Jahre befristetes Modell vor, bei dem Pflegekräfte ihre Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich auf 80 Prozent reduzieren könnten. Umgekehrt sollen Teilzeitkräfte auf 80 Prozent aufstocken können.

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Maria zeigt, wo es im Pflegeberuf hakt Zu viel Arbeit, zu wenige Kollegen 01:43

In Deutschland fehlen in der Alten- und der Krankenhauspflege mehr als 35.000 Pflegekräfte. Die Koalition plant als Sofortmaßnahme, 8.000 zusätzliche Stellen zu schaffen.

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