"Pets 2": Fortsetzung mit viel Gefühl und jeder Menge Action

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26. Juni 2019 - 11:51 Uhr

Lustiger Familienfilm

Der Tieranimationsspaß rund um liebenswerte, aber leicht bis schwer neurotische New Yorker Haustiere ist zurück. Nach "Pets" (2016) startet am Donnerstag (27. Juni) nun die Fortsetzung "Pets 2" in den deutschen Kinos. Hauptdarsteller ist wieder der kleine Jack Russell Max (Synchronsprecher: Jan Josef Liefers) - und wie es ihm diesmal ergeht, das dürften so manche Eltern kennen.

Darum geht's in "Pet 2"

In der Fortsetzung wird das Leben von Max und seinen Haustierfreunden erneut gehörig durcheinandergewirbelt, als plötzlich ein kleines Menschen-Baby behütet werden muss - und das nicht nur in der tosenden Großstadt New York, sondern auch beim Familienurlaub auf dem vermeintlich idyllischen Land, wo jedoch völlig neue Gefahren an jeder Ecke lauern - heimlicher Star: der Truthahn...

Gleichzeitig bleibt es auch in der Stadt aufregend: Spitzdame Gidget (Jella Haase) verliert aus Versehen "Quietschebienchen", Max' Lieblingsspielzeug, an eine Horde neurotischer Katzen und begibt sich notgedrungen mit Hilfe der coolen Katze Chloe (Martina Hill) auf eine waghalsige Undercover-Mission - als vermeintliche Katze...

Und dann ist da noch das kleine Kaninchen Snowball (Fahri Yardim), das sich als Superheld Captain Snowball einem gefährlichen Rettungsmanöver stellt. Shih-Tzu-Hündin Daisy (Senna Gammour) ruft ihn als Verstärkung, um einen weißen Tiger aus den Fängen eines bösen Zirkusdirektors zu befreien...

Werden Max, Gidget, Snowball und der Rest der Gang ihre größten Ängste überwinden können?

Fazit

Wem "Pets" gefallen hat, der wird auch die turbulente Fortsetzung sehr mögen. Die Tiere sind wieder treffend und höchst unterhaltsam charakterisiert. Die gattungsspezifischen Gags funktionieren sogar so gut, dass am Lachen im Kinosaal sofort klar wird, wer einen Hund daheim hat und wer eine Katze.

Auch Tierschützer kommen zumindest teilweise auf ihre Kosten. Einerseits wird sie die Message freuen, dass Wildtiere - in dem Fall ein weißer Tiger - nicht in Zoos gehören. Andererseits kommen aber auch vier "böse, schwarze Wölfe" vor, was ebenso sehr ein Klischee bedient wie der "böse Russe" im US-Film.

Alles in allem ist "Pets 2" beste Familienunterhaltung, bei der sich weder Jung noch Alt langweilen werden - und diejenigen Eltern unter den Zuschauern, die zum sogenannten Helikoptern neigen, dürften sich im überprotektiven Max vielleicht ein wenig wiedererkennen...

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