Er wartete seit März auf diesen Moment

Peru öffnet Machu Picchu für einen Japaner

13. Oktober 2020 - 18:29 Uhr

Sondergenehmigung macht Jesse Katayama glücklich

Sieben Monate hat er auf diesen Tag gewartet, sieben Monate! Jetzt machten die peruanischen Behörden den Japaner Jesse Katayama zu einem glücklichen Mann: Sie öffneten die weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu nur für ihn! Die Regierung in Peru hatte das Weltkulturerbe im März wegen der Corona-Krise geschlossen.

"Das ist wirklich unglaublich! Danke!"

Wie der britische Sender BBC berichtet, wollte Jesse Katayama Machu Picchu damals besuchen. Eigentlich wollte er nur kurz in Peru bleiben, doch Corona warf auch seine Pläne über den Haufen. Plötzlich gab es keine Flüge in seine Heimat mehr, er saß strandete in der Stadt Aguas Calientes in der Nähe von Machu Picchu.

Nach langen Monaten des Wartens erfüllte sich jetzt sein Traum, die legendäre Inka-Stätte sehen zu können. Seinem Sonderantrag wurde stattgegeben, er durfte rein!

"Herr Katayama durfte am Samstag mit dem Leiter des Parks die Ruinen betreten, damit er dies tun kann, bevor er in sein Land zurückkehrt", sagte der peruanische Kulturminister Alejandro Neyra.

Der Besucher war außer sich vor Freude: "Das ist wirklich unglaublich! Danke!", sagte er. In einem Video der Tourismusbehörde ist er auf dem Gipfel des Berges zu sehen. Perus wichtigste Urlauberattraktion soll kommenden Monat mit reduzierter Kapazität wiedereröffnen. Das genaue Datum ist noch nicht bekannt.