Verstümmelt und vergraben

Peru: Archäologen entdecken Massengrab mit geopferten Kindern

02. September 2019 - 10:21 Uhr

Peru: 227 Kinder-Skelette ausgegraben

Archäologen haben an der Küste von Peru eine grausame Entdeckung gemacht: Insgesamt 227 kleine Skelette fanden die Forscher in den Gräbern. Im Video zeigen wir die Aufnahmen von der größten je gefundenen Kinder-Opferstätte in Südamerika.

Kinder geopfert, um Götter zu besänftigen

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Kinder vor mehr als 500 Jahren von den Chimú getötet wurden. Die Chimú-Kultur war zwischen 1200 und 1470 im Norden Perus bestimmend und wurde später von den Inka besiegt.

Die fünf- bis 14-jährigen Opfer weisen Schnitte an den Beinen auf. Außerdem sollen die Anhänger der Chimú den Kindern bei lebendigem Leib das Herz herausgerissen haben. Die Archäologen gehen davon aus, dass die Kinder geopfert wurden, um die Götter zu besänftigen. Zum Zeitpunkt der Opferungen herrschten schwere Unwetter in Südamerika.