Aus Pannen-Alarm wird Personal-Alarm

Nach Panne am bundesweiten Warntag: Verantwortlicher soll abgelöst werden

BBK-Präsident Unger soll abgelöst werden
© dpa, Rolf Vennenbernd, ve sab

16. September 2020 - 14:47 Uhr

Peinlicher Fehlschlag soll jetzt Konsequenzen nach sich ziehen

Der groß angekündigte bundesweite Warntag war in der vergangenen Woche auf einen Fehlschlag hinausgelaufen. Nun hat der Pannen-Warntag offenbar personelle Konsequenzen.

Bundesweiter Warntag sorgte bei den Menschen für Schmunzeln

Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn, Christoph Unger, soll abgelöst werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus der Unionsfraktion. Nach Pannen im Zusammenhang mit dem bundesweiten Warntag am vergangenen Donnerstag war auch Kritik an der Behörde laut geworden. Zuerst hatte der rbb darüber berichtet.

Der erste bundesweite Warntag war am vergangenen Donnerstag ziemlich schief gelaufen. Unter anderem kam die Meldung der Warn-Apps NINA und KATWARN erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an. Wäre es tatsächlich ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen.
Das Bundesinnenministerium hatte den Probealarm deshalb als «fehlgeschlagen» bezeichnet. Grund sei ein technisches Problem gewesen. «Die Vorgänge werden jetzt umfassend aufgearbeitet», hatte das Ministerium angekündigt.

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