Pentagon: Wikileaks-Informant wird gut behandelt

14. Februar 2016 - 6:24 Uhr

Das US-Verteidigungsministerium hat Vorwürfe strikt zurückgewiesen, der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning werde in der Haft schlecht behandelt. Mit dem 23-Jährigen werde in dem Militärgefängnis in Quantico (Virginia) nicht anders verfahren als mit anderen Insassen, sagte Pentagon-Sprecher Geoff Morrell.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hatte der US-Regierung eine "unmenschliche Behandlung" Mannings vorgehalten. Obwohl er nicht verurteilt sei, werde der US-Obergefreite inhumanen Haftbedingungen ausgesetzt.

"Er sitzt im selben Bereich ein wie andere Insassen, die auf ihren Prozess warten", sagte Morrell. "Er darf Fernsehen schauen, er darf Zeitung lesen, er darf eine Stunde pro Tag Sport treiben." Er sitze alleine in seiner Zelle. Das liege aber an der Struktur des Gefängnisses, dass jeder Häftling einzeln untergebracht ist.