Patient legt nach OP Feuer im Krankenhaus

20. April 2015 - 16:36 Uhr

Nach OPs nicht selten, dass Betroffene durcheinander sind

Ein seit einer Operation verwirrter Mann hat im Städtischen Klinikum Karlsruhe ein Feuer gelegt. Nach Angaben der Feuerwehr erlitten zwei Pfleger leichte Rauchvergiftungen, als sie den Brand in zwei Behandlungszimmern löschen wollten. Drei Patienten auf der betroffenen Etage wurden wegen starken Rauchs in Sicherheit gebracht.

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 120.000 Euro. Der 77-Jährige sei seit einer Operation offenbar verwirrt, teilte die Polizei mit. Wann der Mann operiert wurde, war zunächst unklar. Nach solchen Eingriffen ist es nicht selten, dass die Betroffenen durcheinander sind. Der Mann hatte Papierhandtücher und einen Putzwagen angezündet.