Passau und Viernheim: Tote bei Geisterfahrer-Unfällen

Rettungskräfte an der Unfallstelle auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking. Bei dem von einem Falschfahrer verursachten Unfall wurden zwei Menschen getötet und vier weitere schwer verletzt.
© dpa, Hubert Jakob Denk

30. Oktober 2014 - 11:27 Uhr

Unglücke in Bayern und Südhessen

Schreckliche Wochenend-Bilanz: Bei zwei Geisterfahrer-Unfällen sind drei Menschen getötet und sechs schwer verletzt worden. Ein Geisterfahrer fuhr in Südhessen frontal auf einen Wagen und starb. Im anderen Auto saß ein Ehepaar, das bei dem Unfall auf der Autobahn 659 zwischen Weinheim und Viernheim schwer verletzt wurde. Lebensgefahr bestehe für die beiden Menschen jedoch nicht, erklärte die Polizei in Mannheim.

Der 44-Jährige aus Mannheim war in der Nacht zum Samstag entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn gefahren. Nach knapp einem Kilometer kam es zu dem Zusammenstoß auf dem rechten Fahrstreifen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Anhaltspunkte für einen Suizid gebe es nicht. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Bei einem von einem Falschfahrer verursachten Unfall auf der Autobahn 3 in Niederbayern wurden zwei Menschen getötet und vier weitere schwer verletzt. Der Geisterfahrer war zunächst in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er seinen Verletzungen erlag. Wie die Polizei mitteilte, fuhren die beteiligten Fahrzeuge am Sonntagvormittag in Niederbayern auf der Fernstraße zwischen Passau-Süd und Pocking ineinander.