„Christianophobischer Müll“

Paris Jackson als Jesus? 260.000 Menschen sind dagegen

Paris Jackson spielt im Film "Habit" ein Mädchen mit Jesus-Fetisch.
© Voltage Pictures

02. Juli 2020 - 13:27 Uhr

Petition gegen Paris Jacksons „gotteslästerliche“ Filmrolle

Es könnte Paris Jacksons großer Durchbruch als Schauspielerin werden. Im Film "Habit" soll die Tochter von Michael Jackson ein Party-Mädchen mit einem Jesus-Fetisch spielen, das bei einem Drogenhandel zwischen alle Fronten gerät und sich auf der Flucht als Nonne verkleiden muss. Doch nicht durch den etwas verwirrend klingenden Plot gerät der Streifen schon vor seinem Start in die Schlagzeilen, sondern durch Jesus. Präziser: Paris als Jesus. Um das zu verhindern, wurden sogar Petitionen ins Leben gerufen.

Paris' Film soll sich „über Gläubige lustig machen“

"Christianophobischer Müll" ist der Film für die Organisatoren einer großen Online-Petition. Sie bezeichnen den Streifen als "gotteslästerlich" und behaupten, dass Paris, die gerade ganz offen über ihre sexuellen Beziehungen mit Frauen gesprochen hat, darin einen lesbischen Jesus spielen wird. Was allerdings in der Plot-Beschreibung mit keinem Wort erwähnt wird. Laut dem britischen "Guardian" haben schon 260.000 Menschen unterschrieben, um zu verhindern, dass "Habit", in dem auch Sophia Thomallas Ex Gavin Rossdale und Schauspielerin (und frischgebackene Porno-Produzentin) Bella Thorne mitspielen, in die Kinos kommt.

Zeitgleich sammelt auch die "One Million Mums"-Organisation fleißig Unterschriften gegen "Habit". Die Organisatorinnen bezeichnen das Machwerk als "Sakrileg", das sich "über Gläubige lustig mache". Sie haben es auf zumindest 69.000 Unterschriften gebracht.

Dass sie den Segen dieser christlichen Organisationen nicht bekommen, wird die Macher des Independent-Streifen sicher nicht allzu sehr grämen, sie dürften sich über so viel kostenlose Promotion in Gottes Namen freuen.

Im Video: Paris Jacksons schweres Leben nach Papa Michaels Tod