Papst sagte Damaskus-Reise ab

Papst Benedikt XVI. hat die von ihm gewollte Reise einer hochrangigen Delegation aus Kardinälen und Bischöfen in das Bürgerkriegsland Syrien abgesagt.

"Unglücklicherweise haben diverse Umstände und Entwicklungen es nicht möglich gemacht, die Initiative in der gewünschten Weise durchzuführen", sagte Benedikt auf dem Petersplatz in Rom. Benedikt schickt nun stattdessen einen Kurienkardinal als "Sonderbotschafter" in den benachbarten Libanon.

Die Vatikan-Delegation hätte die "brüderliche Solidarität" des Papstes und der katholischen Kirche mit der unter Gewalt leidenden Bevölkerung zeigen sollen. Ihre Mitte Oktober angekündigte Reise war wegen zunehmender Gewalt in Syrien bereits einmal verschoben worden.