Sorge um letztes Kirchenoberhaupt aus Deutschland

Papst Benedikt "sehr krank" - Franziskus fordert zu Gebeten auf

28.11.2020, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus (r) gibt nach dem Konsortium dem emeritierten Papst Benedikt XVI. bei einem Besuch mit den ernannten Kardinälen die Hand. In einer für den Vatikan ungewöhnlichen Zeremonie angesichts der Corona-Pand
Papst Benedikt XVI (l.) und sein Nachfolger
lix exa, dpa, Divisione Produzione Fotografica

Papst Benedikt ist "sehr krank", wie sein Nachfolger Papst Franziskus erklärt. Gläubige sollten den emeritierten Papst in ihre Gebete einschließen.

Der aktuelle Pontifex bezeichnete Benedikt am Mittwoch zum Ende der Generalaudienz im Vatikan als „sehr krank“, ohne zunächst weitere Details zu nennen.

Benedikt XVI. hatte 2013 auf sein Amt verzichtet. Zwar hatte es seitdem immer wieder besorgniserregende Meldungen zu seinem Gesundheitszustand gegeben, doch noch am zweiten Weihnachtstag erklärte Kardinal Gerhard Ludwig Müller: "Ich meine, dass es ihm trotz der Gebrechen des Alters von nunmehr 95 Jahren gut geht. Er ist bei wachem Verstand und geistlich bereit, jederzeit vor seinen göttlichen Richter zu treten." Damit gebe Benedikt - mit bürgerlichem Namen Joseph Ratzinger - ein Beispiel frohen Gottvertrauens, das er jedem Menschen wünsche.