Rennfahren fällt gerade schwer

Papa Vettel gesteht: "Wäre gerne zuhause geblieben"

29. November 2019 - 17:49 Uhr

"Hin- und hergerissen": Vettel spricht über sein Babyglück

Am Mittwoch kam Sebastian Vettels kleiner Sohn zur Welt, kurz darauf musste der 32-Jährige schon aufbrechen, um rechtzeitig zum Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi am Start zu stehen. Dort gestand der viermalige Weltmeister nun, dass ihm der Abschied von seinem Neugeborenen und der Familie extrem schwerfiel.

Novum im Leben von Sebastian Vettel

"Ich wäre auch gerne zuhause geblieben. Das ist vielleicht das erste Wochenende, wo das so konkret ist", sagte Vettel im RTL-Interview mit einem lachenden und einem weinenden Auge und gab zu: "Ich bin hin und hergerissen. Natürlich bin ich gerne hier und will die Saison gerne ordentlich zu Ende bringen. Gleichzeitig wäre ich jetzt natürlich auch gerne zuhause."

Beim Gedanken an seinen kleinen Sohn strahlte Vettel so wie man ihn in der Formel 1 lange nicht mehr gesehen hatte. "Natürlich bin ich sehr, sehr glücklich", sagte der viermalige Weltmeister voller Glücksgefühle.

Seine Frau Hanna hatte in der Heimat am Mittwoch ihren ersten Sohn geboren. Das Paar hat bereits zwei gemeinsame Töchter im Alter von vier und fünf Jahren.

Beim ersten Training in Abu Dhabi hatte Dreifach-Papa Vettel gleich eine brenzlige Situation zu überstehen, als er die Kontrolle über seinen Ferrari verlor und in die Streckenmauer krachte.