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Pannenserie am zerstörten AKW Fukushima geht weiter

Pannenserie am zerstörten AKW Fukushima geht weiter

Die Pannenserie am japanischen Katastrophen-Atomkraftwerk Fukushima reißt nicht ab. Beim Umleiten von radioaktiv verseuchtem Wasser aus einem Sammelbecken seien Rohre geplatzt, teilte der Betreiber Tepco mit. Es ist das vierte Leck, das innerhalb von weniger als einer Woche bekannt wurde. Die Arbeiter an der bei einem Erdbeben und Tsunami vor zwei Jahren zerstörten Anlage wurden nach eigener Darstellung angewiesen, unter Hochdruck neue Behälter für das kontaminierte Wasser zu bauen, zumal der verfügbare Speicherplatz knapp werde.

"Uns wurde gesagt, dass es ein Notfall ist und dass wir den Bau der Wassertanks beschleunigen müssen, egal wie", sagte ein Arbeiter, der seinen Namen nicht nennen wollte, weil er sich gegenüber den Medien nicht offiziell äußern darf. "Es gibt eine Menge provisorische Reparaturen. Sie hangeln sich von einer notdürftigen Reparatur zur nächsten", fügte er hinzu. Eine Tepco-Sprecherin bestätigte, dass das Unternehmen neue Tanks bauen will. Genauer wollte sie sich jedoch nicht äußern.