Palästinenser brechen Waffenruhe bei Gaza

14. Februar 2016 - 5:34 Uhr

Erstmals seit Beginn der im November vereinbarten Waffenruhe ist im Süden Israels wieder eine Rakete aus dem palästinensischen Gazastreifen eingeschlagen. Das von Extremisten abgefeuerte Geschoss habe eine Straße nahe der Stadt Aschkelon beschädigt, teilte die israelische Polizei mit. Menschen seien nicht verletzt worden. Der Angriff war offensichtlich eine Reaktion auf den Tod eines Palästinensers, der unter umstrittenen Umständen in einem israelische Gefängnis ums Leben kam.

Die zur Fatah-Gruppe von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas gehörenden Al-Aksa-Brigaden bekannten sich der Nachrichtenagentur Ma'an zufolge zu dem Angriff. Die im Gazastreifen regierende Hamas, die mit der Fatah konkurriert, kündigte eine Untersuchung an. Israel reagierte militärisch zunächst nicht auf den Vorfall. Am 21. November war der mit palästinensischem Raketenbeschuss und israelischen Luftangriffen ausgetragene Konflikt mit einer bis jetzt gültigen Feuerpause beendet worden.