Wegen der Flutkatastrophe können in Pakistan ungefähr zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Darauf hat der Vorsitzende von Care Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, hingewiesen. Die Schulen seien entweder zerstört oder würden als Notunterkünfte gebraucht. Care kündigte für die Kinder psychologische Betreuung und den Wiederaufbau von Schulen an. Mit Blick auf den Weltbildungstag an diesem Mittwoch sagte er: "Wenn Kinder längere Zeit nicht zur Schule gehen können, dann wankt der wichtigste Pfeiler der Armutsbekämpfung. Denn Bildung ist für Kinder und Jugendliche das Sprungbrett in eine bessere Zukunft." Das Schuljahr hat in Pakistan in diesem Monat wieder begonnen. In den überfluteten Region jedoch wurde der Schulbeginn verschoben.