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Paketbote hinterlässt Wutnachricht auf Abholschein: "Lasst eure Scheißklingel Reparieren"

Paketbote hinterlässt Wutnachricht auf Abholschein: "Lasst eure Scheißklingel Reparieren"

Dieser wütende Kurier hinterlässt eine ganz besondere Nachricht an das „Bürohaus Otto“,
Dieser wütende Kurier hinterlässt eine ganz besondere Nachricht an das 'Bürohaus Otto', wie ein Foto auf der Facebook-Seite 'Notes of Berlin' zeigt.
(co) Screenshot/notesofberlin.com

"Lasst eure Scheißklingel Reparieren"

Da hatte ein Berliner Paketbote offensichtlich einen ziemlich schlechten Tag. Wie ein Foto auf der Facebook-Seite 'Notes of Berlin' zeigt, hatte der Kurier wohl keine Lust mehr auf ständiges Treppen auf und absteigen und so hinterließ der wütende Kurier eine ganz besondere Nachricht an das 'Bürohaus Otto' in Neukölln.

Auf dem Lieferschein, den der Paketbote an der Bürotür hinterließ, lässt der Fahrer seiner –offensichtlich schon länger angestauten - Wut freien Lauf: "Lasst eure Scheißklingel Reparieren es kann nicht sein das ich das Gebäude Hoch runter Laufen mit eurem Scheiss Drucker". Ob es die angestaute Wut des Arbeitstages ist oder vielleicht schon länger währende persönliche schlechte Erfahrungen mit dem 'Bürohaus Otto' – man weiß es nicht. Zumindest erfolgt normalerweise am nächsten Werktag ein weiterer Zustellversuch. Erst nach drei erfolglosen Anläufen muss sich der Empfänger wegen einer Neuzustellung mit dem Amazon-Dienst in Verbindung setzen.

Immer wieder Ärger mit Paketzustelldiensten

Im Netz häufen sich Berichte und Beschwerden über verschiedene Paketzustelldienste.So müssen Kunden häufig sehr lange auf ihre Sendungen warten. Es werden Ablageverträge nicht eingehalten oder die Paketboten unternehmen überhaupt nicht den Versuch, ihre Lieferung korrekt abzugeben. Häufige Erfahrung: Der obligatorische Zettel im Briefkasten auf dem steht, dass man den Adressaten nicht angetroffen habe und sich dieser nun beim nächsten Paketzentrum melden solle. Und das, obwohl man den ganzen Tag auf die Lieferung gewartet hat.

Allerdings sind genauso viele Stimmen von Menschen zu hören, die Partei ergreifen für die Paketboten. So schrieb eine Nutzerin bei der Huffington Post: "Wenn ich den Fahrern, die sich den Arsch bei diesem Job kaputtmalochen, das Geld kürze, nur wenn ein Paket auch das dritte Mal nicht zugestellt werden konnte, darf ich mich als Unternehmen nicht beschweren, wenn die Fahrer kreativ werden, bloß um das Paket nicht wieder zurückzubringen.“

So oder so ist der Wutbrief des Berliner Pakekboten definitiv ein schönes Beispiel für das, was wir als "Berliner Schnauze" kennen.