Ostseefähre "Regina Seaways" nach Havarie sicher in Litauen angekommen

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Fähre der Reederei DFDS (Symbolfoto)
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"Alle Passagiere sind wohlauf"

Gut, dass niemandem etwas Ernstes passiert ist! Anfangs hatten die Meldungen bedrohlich geklungen, von einer Explosion und Feuer an Bord der Ostsee-Fähre "Regina Seaways" war die Rede. Alles halb so schlimm, wie sich herausstellte, es war "nur" ein Maschinenschaden. Mit rund fünf Stunden Verspätung erreichte das Schiff den litauischen Hafen Klaipeda. "Alle Passagiere sind wohlauf", sagte ein Sprecher der Reederei DFDS.

Es gab kein offenes Feuer

Auf der Ostsee-Fähre von Kiel nach Klaipeda mit knapp 300 Passagieren an Bord war nach einem Maschinenschaden ein Feueralarm ausgelöst worden. Aufgrund starker Rauchentwicklung habe sich das Löschsystem im Maschinenraum eingeschalte. Ein offenes Feuer habe es aber nicht gegeben.

Der Vorfall hatte sich rund 50 Seemeilen vor dem Zielhafen Klaipeda in Litauen ereignet. Die genaue Ursache des Maschinenschadens war zunächst noch nicht bekannt. Das 2010 gebaute Schiff, das unter litauischer Flagge fährt, hatte nach Angaben der Reederei 294 Passagiere und 41 Besatzungsmitglieder an Bord. Es handelt sich um seine sogenannte RoPax-Fähre, die neben Fahrzeugen im Roll On/Roll Off-Verfahren auch bis zu 500 Passagieren in Kabinen Platz bietet.