Ostermärsche gegen Krieg und Waffenhandel

In mehreren deutschen Städten haben die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung begonnen. In Duisburg gingen rund 150 Menschen auf die Straße, um gegen Krieg und Waffenhandel zu protestieren. "Die Friedensbewegung muss sich auf einen harten Kampf einstellen - bis hin zu Demonstrationen und Blockaden", sagte Georg Rohrbach vom Bündnis 'Solidarität International' mit Blick auf Krise in der Ukraine.

Zu den Ostermärschen werden bundesweit mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Unter anderem in Berlin, Mainz, Wiesbaden, Düsseldorf und Stuttgart soll für Frieden, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und für einen Stopp von Rüstungsexporten demonstriert werden. Hundert Jahre nach Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges steht der Konflikt in der Ukraine im Mittelpunkt der Proteste.