Ostergeschenke werden teurer: Ist Ostern das neue Weihnachten?

29. März 2018 - 15:04 Uhr

Deutsche geben immer mehr für Ostergeschenke aus

Weihnachten, Geburtstag, Ostern: Das sind die drei Festtage, die inzwischen von Kindern mit Geschenken in Verbindung gebracht werden. Die Wünsche werden immer anspruchsvoller, von Jahr zu Jahr müssen Eltern mehr ausgeben. Wird Ostern zu einem zweiten Weihnachten?

Ein Drittel der Deutschen gibt mehr als 50 Euro aus

Der Weihnachtsmann ist jedenfalls nicht mehr der einzige, der Briefe mit Wünschen bekommt. Hanni Hase aus Ostereistedt in Niedersachsen ist der offizielle Ansprechpartner der Deutschen Post in Sachen Ostergrüße. Jedes Kind, das ihm einen Brief schickt, bekommt garantiert eine Antwort und eine kleine Überraschung - diese Prämisse bringt dem Hasen dieses Jahr bereits eine stolze Summe von mehr als 30.000 zugeschickten Wunschzetteln.

Einer RTL-Forsa-Umfrage zufolge macht wie bereits in den letzten Jahren knapp die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) auch dieses Jahr zu Ostern Geschenke. Fünf Prozent der Befragten geben weniger als zehn Euro für Ostergeschenke aus, 24 Prozent investieren zwischen zehn und 20 Euro und 33 Prozent 20 bis unter 50 Euro. Ein weiteres Drittel gibt mindestens 50 Euro für Ostergeschenke aus. Unter 30-Jährige geben etwas häufiger als die übrigen Befragten an, dass sie weniger als 20 Euro für Ostergeschenke ausgeben.

Noch ist Ostern nach Weihnachten und dem eigenen Geburtstag der drittwichtigste Anlass, um beschenkt zu werden. Wenn sich aber die Lage nach dem aktuellen Trend entwickelt, wird in ein paar Jahren aus Ostern ein zweites Weihnachten.