Ostafrika: Die Kinder sterben einfach weg

29. November 2013 - 9:46 Uhr

RTL-Reporterin Nicole Macheroux-Denault berichtet aus Somalia

Die Situation in den Hungergebieten Ostafrikas ist zum Verzweifeln. Allein im Bürgerkriegsland Somalia sind in den vergangenen Wochen zehntausende Menschen gestorben, die Hälfte von ihnen waren Kinder. Die Regierung in der Hauptstadt Mogadischu verbietet trotzdem internationalen Helfern in Rebellen-Regionen zu reisen, um auch dort zu helfen.

Hungersnot in Somalia
RTL-Reporterin Nicole Macheroux-Denault hat Dr. Stöbe bei seiner Arbeit in dem Flüchtlingslager in Mogadischu begleitet.

"Eine der Haupttodesursachen für Kinder hier in Somalia ist die Maserninfektion. Das Beste und auch einzige was wir machen können ist einen Impfung" sagt Dr. Tankred Stöbe von 'Ärzte ohne Grenzen'. In den vergangenen Wochen sind rund 10.000 Kinder gestorben. Sie kommen schwach und ausgemergelt im Lager an, dann werden die Kleinen von Masern umgehauen.

RTL-Reporterin Nicole Macheroux-Denault hat Stöbe bei seiner Arbeit in dem Flüchtlingslager in Mogadischu begleitet.