Osama Bin Ladens Tod: War alles anders?

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27. Februar 2014 - 11:40 Uhr

Ein Ex-Navy-Seal packt aus

In seinem Buch 'No Easy Day: The Firsthand Account of the Mission That Killed Osama bin Laden' ('Kein leichter Tag: Ein Bericht aus erster Hand über die Operation, bei der Osama bin Laden getötet wurde'), das im September in den USA erscheinen wird, beschreibt Matt Bissonette (36) den Sturm auf die Villa Bin Ladens in Abbottabad (Pakistan) im Mai 2011. Und er sagt: Bin Laden war bereits tot, als er und seine Kameraden ihn fanden! Das berichtet die 'Huffington Post'.

Er bezeichnet es als Lüge, dass der Al-Kaida-Chef den Soldaten noch in die Augen geblickt habe, bevor er starb. "Wir waren weniger als fünf Schritte von seinem Zimmer entfernt, als ich Schüsse hörte. Blut und Gehirn quollen aus der Seite seines Schädels", zitiert die Zeitung Bissonette. Erst dann hätten die Soldaten mehrmals in Bin Ladens Brust geschossen.

Buch sorgt für Furore

Eine Frau und ein junges Mädchen hätten sich weinend über die Leiche gebeugt und bestätigt, dass es sich bei dem Toten um Bin Laden handelt. Bei Bin Laden fand Bissonette eine Pistole, deren Magazine leer gewesen seien.

"Er hat nicht mal seine Verteidigung vorbereitet. Er hatte nicht die Absicht zu kämpfen. Er forderte seine Anhänger dazu auf, Sprengstoffwesten zu tragen und Flugzeuge in Gebäude zu lenken, griff aber selbst nicht einmal zur Waffe", heißt es. In den USA sorgt schon der Vorabbericht für Furore. Das Buch soll am 4. September erscheinen.