Schauspielerin im Interview

Opfer eines Gewaltverbrechens: Jella Haase bekam „Faust ins Gesicht“

Jella Haase kennt auch die dunklen Seiten des Lebens.
© dpa, Georg Wendt, gwe htf

24. Februar 2021 - 12:32 Uhr

„Fack Ju Göhte“-Star

Jella Haase (28, "Fack Ju Göhte") kennt als erfolgreiche Schauspielerin die glamourösen Seiten des Lebens. Aber sie kennt auch die dunklen Schattenseiten, wie sie nun im Interview mit dem Magazin "Zeit Verbrechen" verriet. Demnach habe sie bereits persönliche Erfahrungen mit Verbrechen und Gewalt gemacht.

„Das ist krass“

Sie wurde selbst einst Opfer eines Gewaltverbrechens, schildert sie im Gespräch. Als sie eine Person verteidigen wollte, die "geschlagen und die Treppe hinuntergeworfen wurde", wurde die Schauspielerin selbst attackiert. Die 28-Jährige erinnert sich: "Als ich mich über sie geworfen habe, um sie zu schützen, habe ich Schläge kassiert. Eine Faust ins Gesicht zu bekommen, das ist krass."

Für die gebürtige Berlinerin sei die "hässliche Fratze" der Menschheit beunruhigend. Immer wieder sei sie in ihrem Leben bereits Gewalt begegnet. Ihre Eltern wohnten in einer Gegend, in der es "Clan-Aktivitäten" gäbe und sie habe kürzlich eine angeschossene Person auf dem Boden liegend beim Blick aus dem Fenster gesehen. "Dieses Rohe der Gewalt erschreckt mich. Mordlust, die Freude daran, anderen Schmerzen zu bereiten, davor fürchte ich mich", sagt die Schauspielerin.

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Jella Haase brilliert als Hure mit Herz

Jella Haase geht bereits seit ihrer Kindheit ihrer Leidenschaft, dem Schauspiel, hinterher. Nach Theaterproduktionen und kleinen Rollen in verschiedenen Produktionen feierte sie 2013 mit "Fack ju Göhte" ihren kommerziellen Durchbruch. Auch durch den Film "Kidnapping Stella" kannt man sie. Im Video oben ist sie als Hure mit Herz in "Berlin Alexanderplatz" zu sehen zu sehen.

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