Immer den besten Preis finden

So sparen Sie beim Online-Shopping das ganze Jahr über

16. Dezember 2020 - 10:31 Uhr

7 Tipps für die besten Online-Preise

Online shoppen: In diesen komplizierten Zeiten ist es bei vielen Produkten die einzige Möglichkeit. Um dabei richtig Schnäppchen zu machen, lohnt es sich, vor dem Kauf etwas Zeit zu investieren – denn mit ein paar Tricks können Sie das gesamte Jahr über bares Geld sparen. Wie Sie immer den günstigsten Preis bekommen, sehen Sie im Video!

Erster Schritt: Vergleichen

Wer online einkaufen, Verträge abschließen oder Reisen buchen will, sollte sich immer zuerst bei Vergleichsportalen wie idealo.de, billiger.de, check24.de oder geizhals.de umschauen – denn das kann sich gerade bei größeren Investitionen richtig lohnen.

Daniel Pöhler, Redakteur bei "Finanztip", erklärt: "Vergleichsportale sind im Prinzip Preissuchmaschinen, die auch riesige Datenbanken angeschlossen haben. Wenn ich etwas kaufen möchte, zum Beispiel ein iPhone, tippe ich das Modell dort ein - dann zeigt mir das Portal verschiedene Händler an und die Preise dieser Händler."

Das ist die beste Tageszeit fürs Online-Shopping

Junge Frau liegt mit Smartphone im Bett
Für den besten Online-Preis länger wachzubleiben, kann sich lohnen
© Symbolbild: iStock

Was viele nicht wissen: Die Preise schwanken nicht nur je nach Online-Verkäufer, sondern auch nach Tageszeit. Michael Stempin von "idealo" erklärt: "Die beste Zeit zum Online-Shoppen ist in der Nacht. Vor allem in der Zeit vor dem Frühstück macht man nichts falsch."

Doch warum verändern sich die Preise in Online-Shops überhaupt? Dynamische Preise seien relativ normal, so Stempin: "Händler reagieren damit auf Gegebenheiten des Marktes, Angebot und Nachfrage – oder die Konkurrenz passt einen Preis an und dann reagiert der Händler darauf." Die dynamischen Preise spielen bei Elektrogeräten die größte Rolle, wie der Experte verrät: "Da ändern sich die Preise bis zu viermal täglich."

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Aufs eigene Surfverhalten achten

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Preisschwankungen auch durch das persönliche Surfverhalten entstehen können: Schauen Sie sich etwa ein Produkt öfter an oder haben es über längere Zeit im Warenkorb, könnte das dem Händler zeigen, dass sie größeres Interesse daran haben. Die Folge: Er könnte den Preis für Sie entweder als Anreiz heruntersetzen – oder eben hoch. Die Verbraucherzentrale rät deshalb:

  • Den Wunschartikel in einem zweiten Browser suchen und darauf achten, dass keine Cookies aktiviert sind, die Ihr Onlineverhalten nachverfolgen.
  • Onlineshops nicht eingeloggt durchstöbern, sondern erst kurz vor dem Kauf einloggen.

Newsletter und Social Media auf Rabatte checken

Klar – wer sich für Newsletter einträgt, gibt immer Daten von sich preis, die Unternehmen für eigene Werbezwecke verwenden. Wer es aber zum Beispiel auf eine gezielte Marke abgesehen hat, wird darüber auch oft über exklusive Rabatte informiert.

Ebenso kann es sich lohnen, die Social-Media-Kanäle von Händlern auf laufende Aktionen zu checken.

Cashback-Portale: Im Nachhinein Geld zurück

Eine weitere Methode, Geld zu sparen, sind Cashbackportale: Wer seine Produkte und Dienstleistungen über sie bestellt, kann bis zu 10 Prozent des Netto-Kaufpreises zurückbekommen. Dafür braucht man allerdings etwas Geduld, denn die Auszahlung erfolgt nicht sofort, sondern erst ein paar Wochen später.

Wie genau Sie mit Cashback-Portalen sparen können und welche Anbieter die besten sind, erfahren Sie hier.