Olympische Kanu-Strecke wird für 20 Millionen Euro saniert

Im Trocknen liegt die künstliche Kanuslalom-Strecke im Olympiapark in Augsburg. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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16. Juli 2020 - 14:21 Uhr

Die Kanuslalom-Strecke der Olympischen Spiele von 1972 soll für rund 20 Millionen Euro für die WM in zwei Jahren modernisiert werden. "Ich bin mir sicher, dass die Athleten dann exzellente Bedingungen vorfinden werden, die ihnen herausragende Leistungen ermöglichen", sagte Bayerns auch für Sport zuständiger Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag beim Spatenstich für die Generalsanierung des Olympiaparks in Augsburg.

Herzstück des Parks ist der sogenannte Eiskanal, auf dem während der Münchner Spiele die ersten olympischen Kanuslalom-Wettkämpfe stattfanden. 50 Jahre nach dem Olympia-Ereignis sollen dann 2022 die Weltmeisterschaften in der schwäbischen Stadt stattfinden. Herrmann kündigte an, dass der Freistaat die Stadt Augsburg bei der Sanierung mit voraussichtlich 7,5 Millionen Euro unterstützen werde.

Anfang der 1970er Jahre war in Augsburg für rund 15 Millionen Mark das erste Kanuslalom-Stadion der Welt entstanden. An den beiden olympischen Wettkampftagen Ende August 1972 feuerten 50.000 Zuschauer die Athleten auf der künstlichen Wildwasserstrecke an. Seitdem fanden etliche internationale Wettbewerbe in Augsburg statt, mehrere Olympiasieger haben die historische Anlage als Heimstrecke genutzt. Augsburg ist auch Bundesleistungszentrum für Kanuslalom- und Wildwasser-Sportler.

Quelle: DPA