Olivia Wilde verteidigt 'Richard Jewell'-Film

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3. Dezember 2019 - 17:00 Uhr

Olivia Wilde hat ihre Darstellung der Journalistin im 'Richard Jewell'-Film verteidigt.

Die 'Booksmart'-Regisseurin spielt in dem Drama, bei dem Clint Eastwood auf dem Regiestuhl saß, die Journalistin Kathy Scruggs, die 2001 starb.

Olivias Darstellung der 'Atlanta Journal-Constitution'-Journalistin Kathy wurde kritisiert, nachdem die Figur einem anderen Charakter Sex anbietet, um einen Namen zu erfahren. Der aktuelle Chefredakteur der Zeitung Kevin Riley enthüllte, dass es keine Beweise gibt, dass der Vorfall jemals geschah. Olivia erzählte dem 'The Hollywood Reporter': "Ich habe sehr viel Respekt für Kathy Scruggs. Sie ist nicht länger unter uns, sie starb sehr jung, und ich fühle mich dafür verantwortlich, ihr Erbe zu verteidigen - das nun unfairer Weise auf ein Element ihrer Persönlichkeit reduziert wurde. Ich denke, dass die Leute sich damit schwertun, Sexualität in weiblichen Charakteren zu akzeptieren ohne die Figur allein darauf zu reduzieren. Ich meine, das machen wir nicht mit James Bond, wir sagen nicht, dass James Bond kein echter Spion ist, weil er seine Informationen manchmal daher bekommt, weil er mit Frauen ins Bett steigt. Das gilt besonders für weibliche Charaktere, wir haben das immer wieder gesehen, und ich denke, dass Kathy Scruggs eine unglaublich dynamische, nuancierte, hartnäckige Reporterin war."

In dem Film geht es um Jewell, dessen Leben sich völlig verändert, nachdem die Polizei verrät, dass er einen Verdächtigen in dem Fall darstellt. Jewell, der in dem Park einen verdächtigen Rucksack findet, bevor er die Gegend aufklärt und Leben rettet, entwickelte sich vom Helden zu einem der unsympathischsten Menschen in Amerika.

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