Oktoberfestattentat: Ermittler bitten Bürger um Mithilfe

Spurensicherung am Tatort. Am späten Abend des 26.09.1980 kamen bei einem Bombenanschlag auf dem Münchener Oktoberfest zwölf Menschen und der Bombenleger ums Leben, 140 wurden zum Teil schwer verletzt. Die Bombe war gegen 22.20 Uhr in einem Papierkorb am Haupteingang detoniert.
© dpa, Istvan Bajzat

23. Mai 2015 - 8:49 Uhr

13 Tote bei rechtsradikalen Attentat

35 Jahre nach dem Münchner Oktoberfestattentat bitten die Bundesanwaltschaft und das Bayerische Landeskriminalamt die Öffentlichkeit bei den wieder aufgenommenen Ermittlungen um Mithilfe. Die Ermittler suchen Zeugen, die das Attentat auf der Münchner Theresienwiese beobachtet haben oder sonstige Angaben zum Anschlag machen können.

Außerdem suchen sie Fotos vom Anschlagsort - auch solche, die vor der Bombenexplosion gemacht wurden. Das teilten beide Behörden in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Fests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen, auch den rechtsradikalen Attentäter. Opfervertreter bezweifeln, dass er alleine handelte.