Ohne Zverev: Davis-Cup-Team sieht sich in der Favoritenrolle

03. März 2020 - 13:01 Uhr

Ohne Spitzenspieler Alexander Zverev, aber mit großer Zuversicht hat das deutsche Davis-Cup-Team am Dienstag die Vorbereitung auf die Qualifikationspartie gegen Weißrusslands Tennis-Auswahl aufgenommen. "Wir sind in der Rangliste besser platziert, haben ein Heimspiel - insofern sehe ich uns schon in der Favoritenrolle", sagte Teamkapitän Michael Kohlmann vor der Begegnung am 6. und 7. März im Castello Düsseldorf.

Die Absage von Zverev war für Kohlmann nicht überraschend. "Wir haben viel darüber gesprochen. Es war klar, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, wenn er die Turniere in Acapulco und Indian Wells spielt", sagte der Teamkapitän. Ob Zverev für die Endrunde im November in Madrid zur Verfügung steht, ist auch noch offen. "Erst müssen wir uns ja mal qualifizieren", meinte Kohlmann.

In Düsseldorf, wo Deutschland 1993 zuletzt den Davis Cup gewann, werden wie im vergangenen Jahr in Madrid Jan-Lennard Struff (Warstein), Philipp Kohlschreiber (Augsburg), Dominik Koepfer (Furtwangen) und das Doppel Kevin Krawietz/Andreas Mies (Coburg/Köln) das Team bilden.

In dem 2019 reformierten Wettbewerb stehen mit Russland, Großbritannien, Spanien, Kanada, Frankreich und Serbien bereits sechs der 18 Teilnehmer für die Endrunde fest. Mit einem Sieg gegen die Weißrussen hätte die DTB-Auswahl ihren Platz in Madrid sicher.

Quelle: DPA