Ohio: Obama liegt knapp vorn

14. Februar 2016 - 4:26 Uhr

Neue Hoffnung für Barack Obama: Eine Umfrage des TV-Senders CNN sieht den Amtsinhaber im Rennen um die US-Präsidentschaft im vermutlich alles entscheidenden Swing-State Ohio knapp vorn. Der Studie zufolge sprachen sich 50 Prozent der Befragten für Obama aus. Nur 46 Prozent gaben an, seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney die Stimme geben zu wollen. Allerdings warnt der Sender vor einer Überwertung der Umfrage: Der Vorsprung sei so knapp, dass eine sichere Voraussage nicht möglich sei.

Der Bundesstaat Ohio hat bei der Abstimmung am 6. November hohen Symbolwert. Wer hier gewinnt, hat den Wahlsieg praktisch in der Tasche. Noch niemals in der Geschichte der USA zog ein Republikaner ins Weiße Haus ein, ohne Ohio für sich gewonnen zu haben. Der letzte demokratische Kandidat, der es ohne Ohio ins Präsidentenamt schaffte, war John F. Kennedy vor über 50 Jahren. Im Romney-Lager hieß es: "Wenn wir Ohio nicht gewinnen, ist es hart, auf nationaler Ebene zu gewinnen."