OHB erwartet 300-Millionen-Dollar-Auftrag aus den USA

Im Reinraum des Raumfahrtunternehmens OHB System in Bremen montieren Techniker die kreisrunde Antenne auf einen Satelliten. Foto: Ingo Wagner/dpa/Archivbild
Im Reinraum des Raumfahrtunternehmens OHB System in Bremen montieren Techniker die kreisrunde Antenne auf einen Satelliten. Foto: Ingo Wagner/dpa/Archivbild
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13. Oktober 2021 - 13:10 Uhr

Bremen (dpa) - Der Satellitenbauer OHB steht nach eigenen Angaben im kommerziellen Raumfahrtgeschäft vor einem Einstieg in den US-Markt. Man befinde sich in finalen Verhandlungen mit dem US-Unternehmen SpaceLink Corporation über die Lieferung von vier Telekommunikationssatelliten mit einem erwarteten Auftragsvolumen von über 300 Millionen US-Dollar (rund 260 Millionen Euro), wie der OHB-Konzern am Mittwoch in Bremen in einer Ad-hoc-Meldung bekannt gab. OHB beabsichtige zudem, rund 25 Millionen US-Dollar in die Gesellschaft SpaceLink Corporation zu investieren.

Bei OHB wird der Deal auch als Einstieg in den US-Markt der kommerziellen Auftraggeber und als möglicher Türöffner für institutionelle Kunden gesehen. Die 100-prozentige OHB-Tocher OHB System AG will nächste Woche eine Vereinbarung unterschreiben, die die rechtliche Grundlage für das Satellitengeschäft schafft. Dies bezieht sich auf die Lieferung, den Start und Betrieb der Satelliten. Diese sollen mit je sechs Laser-Relais versehen werden, um vom Weltraum aus als Alternative zu Bodenstationen große Datenvolumina umzuschlagen.

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Quelle: DPA