Einstimmig gewählt

Offiziell: Fritz Keller ist neuer DFB-Boss

27. September 2019 - 13:13 Uhr

Keller soll den DFB in ruhigere Gewässer führen

Jetzt ist es amtlich: Fritz Keller, bislang Präsident des SC Freiburg, ist neuer DFB-Boss. Der 62-Jährige wurde beim DFB-Bundestag in Frankfurt vor den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartungsgemäß und einstimmig zum Präsidenten des Fußballverbandes gewählt.

"Keine One-Man-Show"

Alle 257 Delegierten stimmten für Keller. Die Wahl soll für einen Neuanfang beim Verband stehen. Der Winzer und Hotelier sieht sich als Teamplayer. "Wer mich gewählt hat, der hat Veränderung gewählt. Mir ist wichtig, dass wir den DFB zusammen in eine erfolgreiche Zukunft führen, mit neuen Strukturen, effizient und transparent. Eine One-Man-Show wird es dabei nicht geben, den deutschen Fußball von der Basis bis zur Spitze weiterzuentwickeln, geht nur gemeinsam, im Team", sagte er in seiner Dankesrede. Sein Präsidentenamt in Freiburg gibt Keller nun ab - volle Konzentration auf den DFB.

Der ehemalige Präsident Reinhard Grindel hatte die Position im April nach Trubel um seine Person abgegeben. Anschließend präsentierte eine Findungskommission Keller als neuen starken Mann. Er war der einzige Kandidat bei der Wahl.

Bundestrainer Joachim Löw adelte den neuen Präsidenten: "Ich glaube, Fritz Keller steht schon seit vielen Jahren für Bodenständigkeit, Professionalität und eine tolle Führungskultur", sagte der 59-Jährige. "Ich habe ihn kennengelernt als Menschen, der Zusammenhänge versteht. Das ist wichtig für die Einigkeit der Amateure und Profis. Ich verspreche mir von ihm für die nächsten Jahre sehr viel."

So tickt der neue DFB-Präsident.