Odenwaldschule zahlt 50.000 Euro an Opfer-Verein

14. Februar 2016 - 4:20 Uhr

Zur Aufarbeitung ihres Missbrauchsskandals und für die Opfer hat die Odenwaldschule in Hessen seit vergangenen November rund 150.000 Euro ausgegeben. Dies teilte Vorstandsmitglied Philip von Gleichen mit. Darin seien 50.000 Euro enthalten, die aktuell dem Opfer-Verein "Glasbrechen" zur Verfügung gestellt würden. Die Summe komme etwa 25 Betroffenen zugute.

An der Schule im südhessischen Heppenheim waren einem Bericht zufolge über 130 Schüler von ihren damaligen Lehrern sexuell missbraucht worden. Die Taten liegen Jahrzehnte zurück und gelten als verjährt. Der Skandal war im März 2010 neu an die Öffentlichkeit gekommen.