Obduktion: Tot im See gefundener Malchower ist ertrunken

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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02. Juli 2020 - 17:01 Uhr

Der am Sonntag tot im Petersdorfer See bei Malchow (Mecklenburgische Seenplatte) gefundene Mann ist ertrunken. Das hat die Obduktion des Mannes ergeben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Neubrandenburg sagte. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gebe es bisher weiter nicht. Ob das Ganze ein Unfall war, sei aber auch nicht geklärt.

Der 45-jährige Malchower war am Sonntagfrüh komplett bekleidet und leblos im Wasser treibend unterhalb der A19-Brücke bei Malchow gefunden worden. Ein Zeuge hatte Polizei und Feuerwehr am frühen Morgen alarmiert. Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.

Wie der 45-Jährige allerdings an den Petersdorfer See kam, der wenige Kilometer südlich und auch stromabwärts von Malchow liegt, soll ein Todesermittlungsverfahren noch klären. Ein Fahrzeug wurde nicht gefunden. Die Untersuchungen, ob der Mann Alkohol getrunken hatte, seien auch noch nicht abgeschlossen.

Quelle: DPA