Obama tröstet Shuttle-Crew: Auf zu neuen Zielen

14. Februar 2016 - 4:00 Uhr

Höhepunkt auf der Abschiedsreise der Raumfähre 'Atlantis': US-Präsident Barack Obama hat sich höchstpersönlich aus dem Weißen Haus im All gemeldet. In dem Telefonat mit der versammelten zehnköpfigen Mannschaft an Bord der Internationalen Raumstation ISS zeigte sich Obama stolz auf die 'Atlantis'-Crew und tröstete zugleich, dass das Ende der Shuttle-Ära ja keineswegs das Aus für die bemannte Raumfahrt der USA bedeute. Im Gegenteil: Jetzt steuere die Nasa neue Ziele an - Missionen über die Erde hinaus und schließlich bis zum Mars, sagt Obama.

Die 'Atlantis' ist derzeit an der ISS angedockt, ihre vier Astronauten sind damit beschäftigt, Berge an Versorgungsgütern und Ausrüstungsgegenständen vom Shuttle in die Station mit ihren sechs Dauerbewohnern umzuladen. Bei der für den kommenden Donnerstag geplanten Rückkehr zur Erde wird die Raumfähre dann mit Müll aus der ISS vollgestopft sein. Mit der Landung geht die bemannte Raumfahrt der USA zumindest vorübergehend zu Ende, zurzeit wird eine neue Rakete für künftige Forschungsmissionen entwickelt. Die drei bis zuletzt aktiven Shuttle kommen in verschiedene Museen.