Obama siegt in Swing States und entscheidet die Wahl für sich

Obama hat sich im Gegensatz zu Romney die Stimmen der heiß umkämpften Swing States gesichert.
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07. November 2012 - 7:08 Uhr

Mit Ohio gewinnt Obama das 'Kopf-an-Kopf-Rennen'

Barack Obama bleibt US-Präsident – der Demokrat sicherte sich die Stimmen der heiß umkämpften Swing States und konnte so Konkurrent Mitt Romney überholen. Traditionell gelten die wichtigen Wechselwähler-Staaten als Schlachtfeld des US-Wahlkampfs. Die registrierten Wählerschaften von Demokraten und Republikanern sind etwa gleich groß, somit ist die Entscheidung nicht abzusehen und besonders spannend.

Nevada, Iowa, North Carolina, New Hampshire und Pennsylvania zählen dazu, außerdem die bevölkerungsreichen US-Bundesstaaten Ohio, Colorado, Florida, Virginia und Wisconsin. Sie stellen viele Wahlmänner - entscheidend für Obama.

In den übrigen US-Staaten galt das Wahlergebnis als relativ sicher. Traditionell sind die Südstaaten, wie Texas und Arizona, und der dünnbesiedelte, mittlere Westen republikanisch. Die Westküste sowie die Nord-Ostküste wählen tendenziell demokratisch. Hier hat es keine großen Überraschungen gegeben.

Der US-Präsident gewann zunächst einige der umkämpften Staaten – Pennsylvania, New Hampshire, Wisconsin und das demokratisch ausgerichtete Michigan – lieferte sich aber weiterhin ein 'Kopf-an-Kopf-Rennen' mit Romney. Obamas Konkurrent gelang der Wahlsieg in den Swing States aber nur in North Carolina – das reichte nicht aus.

Der Sieg im traditionell entscheidenden Ohio und Washington katapultierte den US-Präsidenten so weit nach vorn, dass der Wahlsieg schließlich feststand. Auch in Colorado gelang Obama der Sieg – wie schon 2008 sicherten die Stimmen der Swing States Obama den Einzug ins Weiße Haus.