Nur wenige Deutsche melden sich für Ebola-Einsatz

Ebola-Helfer im Kongo: In Deutschland haben sich laut Angaben des DRKs nur sehr wenige freiwillige Helfer zur Bekämpfung der Seuche gemeldet.
Ebola-Helfer im Kongo: In Deutschland haben sich laut Angaben des DRKs nur sehr wenige freiwillige Helfer zur Bekämpfung der Seuche gemeldet.
© REUTERS, STRINGER

22. Oktober 2014 - 20:00 Uhr

Personal soll alle vier Wochen ausgetauscht werden

Für den freiwilligen Einsatz in den Ebola-Einsatzgebieten haben sich nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bislang nur wenige Helfer gemeldet.

Von den rund 480 Bewerbern seien 196 grundsätzlich geeignet, darunter 82 Ärzte. "Das reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Kliniken über Monate hinweg zu betreiben", sagte der DRK-Präsident Rudolf Seiters. Denn das Personal soll alle vier Wochen ausgetauscht werden.

Das DRK betreibt ab sofort ein Behandlungszentrum in Kenema in Sierra Leone. In Liberias Hauptstadt Monrovia soll das DRK mit Unterstützung der Bundeswehr im November ein Behandlungszentrum übernehmen. "Das Wichtigste, um diese Behandlungszentren dann betreiben zu können, ist eben medizinisches Personal", ergänzte Seiters.